Willi Weiner „Versetzung gefährdet“ Cortenstahl geschweißt Entstehungsjahr 2000

Der Kunstverein Pertolzhofen e.V. setzt einen neuen Akzent im Dorfbild von
Pertolzhofen, „VERSETZUNG GEFÄHRDET“
am Sonntag 18.Oktober 2025 wurde die Skulptur von Willi Weiner 1954 geb. der Öffentlichkeit vorgestellt. So heißt die aus Cortenstahl geschweißte Skulptur. Sie steht direkt am Bayerisch-Böhmischen Radweg. Sie ist von der Hauptstraße Richtung, Oberkonhof , am Ausgang von Pertolzhofen aufgestellt.
Es ist die 6. Skulptur die der Kunstverein von Künstlern ankauft und der Gemeinde schenkt. Die Gemeinde ermöglicht die Herstellung der Schalung (Schreiner von Bertzhof) für den Sockel sowie den Beton (Konrad Schlagenhaufer ) und die stellt den jeweiligen Grund zur Verfügung.
Der Bildhauer Willi Weiner setzt nicht auf Masse, sondern auf Haut, auf die Oberfläche, die Körper umspannt. Er verschweißt Cortenstahl zu dünnwandigen Hohlkörpern, die sich Säulen und Gefäßen angleichen.
In diesem Fall ist es ein fragiles turmartiges Gefäßgebilde (mit Sockel 300 cm hoch), bei dem man denkt, es kippe aus der Achse, doch Willie Weiner balanciert es zu diesem entrückten Gebilde. Daher erschließt sich auch der Titel: “Versetzung gefährdet“
Heiko Herrmann stellte den Künstler und seine Skulptur vor der auf eine 50 jährige künstlerische Tätigkeit zurück blicken kann. Mit Preisen wie Villa Romana Preis Florentz, Karl Schmidt Rottluff Stipendium, Stipendium Cite´ Internationle des Arts, Paris. Zahlreichen Plastiken im öffentlichen Raum und Museen in Deutschland. Willi Weiner lebt in Stuttgart, Bremen und Ungarn.

Text Heiko Herrmann Fotos Martina Benz